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Bühne | 2005
Don Giovanni und der steinerne Gast

Premiere:19.11.2005
Theatertext: Das Drama Don Juan oder der steinerne Gast (1783) von Karl Edler von Marinelli und
Libretto: die komische Oper Der bestrafte
Wüstling oder Don Giovanni
(1787)
von Lorenzo da Ponte wurden
Bearbeitung: von Klaus Marschall zu einer tragischen Komödie mit Musik verquickt.
Inszenierung: Klaus Marschall
Puppenbau: Jürgen Marschall
Kostüme: Imke Henze
Bühnenbild: Gertraut »Traudl« Vogler
Bühnenbild-Assistenz: Hans Kautzmann
Beleuchtung: Reiner Engel
Dieter Bürgstein
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Musikal. Bearbeitung: Dominik Uhrmacher
Musiker: Emil Bekir (Cello)
Georg Fischer (Oboe)
Stefan Schwab (Klarinette)
Thomas Deisenhofer (Bassklarinette und Kontrabassklarinette)
Mathias Dittmann (Flöte)
Geoffrey Abbott (Cembalo)
Regie-Assistenz: Martin Stefaniak
Inhaltsangabe:
Kasperl hält Wache vor dem Haus, in das sein Herr Don Giovanni geschlichen ist, um Donna Anna zu verführen, die Verlobte von Don Ottavio. Donna Anna ist entsetzt über die Zudringlichkeit des Fremden und schreit um Hilfe. Als ihr Vater, der Komtur, erscheint, kommt es zum Duell und er wird von Don Giovanni erstochen. Anna kehrt schließlich mit ihrem Verlobten zurück und entdeckt den toten Vater. Ottavio schwört Rache.
Don Giovanni lässt sich von den Ereignissen jedoch nicht beeindrucken. Unentdeckt und unerkannt geblieben ist er geflüchtet und sucht noch in der gleichen Nacht nach einer anderen Frau, die er verführen kann. Auch ein Zusammenstoß mit Donna Elvira, einer seiner ehemaligen »Geliebten«, bringt ihn nicht aus der Fassung, obwohl sie seine Vielweiberei durchschaut und nun gedroht hat, sein schamloses Treiben aufzudecken. Der Edelmann macht sich gleichmütig an seine nächste Eroberung (über die sein Diener Kasperl fleißig Buch führen muss und die mittlerweile hunderte umfassen). Da kommt die Hochzeitsgesellschaft um den Bauern Masetto und im Speziellen dessen Braut Zerlina gerade recht.
Die Bauerngesellschaft wird also in das herrschaftliche Schloss gebeten, der Gatte beschäftigt und die Braut erhält die besondere Aufmerksamkeit des edlen Herrn in trauter Zweisamkeit. Damit geht der Frauenheld jedoch endgültig zu weit. Er wird von Donna Elvira, sowie von Donna Anna und Don Ottavio in die Enge gedrängt und muss fliehen.
Auf dem Friedhof verborgen und sich in Sicherheit wiegend kehrt jedoch recht rasch Don Giovannis Leichtlebigkeit zurück. So spottet er über den von ihm ermordeten Don Pietro, als er dessen Grabmahl vor sich sieht und muss feststellen, dass er Antwort erhält.
Aus dem steinernen Ebenbild auf des Toten Grab dröhnt die Stimme des Ermordeten. Kasperl schaudert und möchte sich am liebsten davon machen. Sein Herr aber lädt voller Ironie die Statue zum Abendessen ein. Eine folgenschwere Entscheidung, denn die Statue erscheint tatsächlich zum Mahl in Don Giovannis Haus … und mit ihr die Mächte der Hölle!


Bühnenbild und Szenenfolge:
1.Bild: Vor dem Palast des Komturs und auf einem Platz in der Stadt
2.Bild: Vor Don Giovannis Palast
3.Bild: Aufgang zum Ballsaal im Palast des Don Giovanni
Pause
4.Bild: Eine Strassenkreuzung vor dem Haus der Donna Elvira
5.Bild: Auf dem Friedhof
6.Bild: Speisesaal im Palast des Don Giovanni
Figuren und Sprecher:
Don Giovanni, spanischer Edelmann und Weiberheld
Malte Kühn
Kasperl, Diener des Don Giovanni
Klaus Marschall
Don Pietro, Stadtkommandant
Peter Pius Irl
Donna Anna, seine Tochter
Christine Diensberg
Don Ottavio, deren Verlobter
Tim Bierbaum
Donna Elvira, verlassene Geliebte Don Giovannis
Anna Ottmann
Masetto, Bauer und Bräutigam der Zerlina
Thomas Peters
Zerlina, seine Braut
Birge Funke
Bauer 1
Stefan Schmieder
Bauer 2
Martin Stefaniak
Bäuerin 1
Judith Scherer
Bäuerin 2
Sabine Mittelhammer
Stimmen aus der Hölle
Ensemble
Produktionsdaten:
28.–30.09. + 04.10.2005: Sprachaufnahmen

Bezüge zu anderen Produktionen:

Allgemeiner/ Informativer Bezug zu einer Theaterinszenierung
A) 1956: Mozart auf der Reise nach Prag
Ausschnitte der Oper Don Giovanni wurden 1956 im Rahmen der Geschichte Mozart auf der Reise nach Prag von der Augsburger Puppenkiste adaptiert.

Allgemeiner/ Informativer Bezug zu einer Fernsehproduktion
A) 2005: sonntags – TV fürs Leben
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