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Film & Fernsehen | 1965
Die Museumsratten (1–3)



Erstausstrahlung: So., 22.01.1967
14.30–15:00 Uhr
Deutsches Fernsehen
Gesamtlaufzeit (PAL):83′47″
Bild:4:3 in Schwarz/Weiß
Konservierung:Vollständig erhalten
Drehbuch: Harald Schäfer
und Manfred Jenning
Regie: Harald Schäfer
Puppenbau: Hannelore Marschall-Oehmichen
Kostüme: Rose Oehmichen
Musik: Bernhard Stimmler
Ton: Alois Niebergall (Folge 1)
Wolfgang Richter (Folge 2 und 3)
Kamera: Willy Sedler (Folge 1)
Arnulf Ackermann (Folge 1)
Karl-Heinz Schlutter (Folge 2 und 3)
Filmschnitt: Margot Schellemann
Aufnahmeleitung: Hermann Schwemmer (Folge 1 und 2)
Benno Bentzin (Folge 3)
Produktionsleitung: Heinz Niemczik
Gesamtleitung: Josef Göhlen
Produktion: Hessischer Rundfunk
Inhaltsangabe:
Franz Josef und Karl Theodor und Friedrich Wilhelm der Papa, die stellen sich heut' gerne vor als Museumsrattenchor. Wenn sie durch die Museen geh'n, dann werden sie recht bald versteh'n: Die Wissenschaft ist wunderschön – doch leider fehlt der Speck! Die Stiefel bringen sie dabei im Trab von hier nach dort bis in die nächste Stadt …
Doch halt, zuvor müssen sich die jungen Museumsratten Franz Josef und Karl Theodor mit krachenden Mägen und unter Leitung ihres Vaters Friedrich Wilhelm durch das Ledermuseum in Offenbach studieren. Die drei Ratten sind nämlich Nager ganz besonderer Natur. Sie sind Museumsratten, denen es als solchen mehr nach Wissen als nach Nahrung verlangt, und befinden sich daher auf einer lebenslangen Bildungsreise.
Nun ja, zumindest hätte es Vater Friedrich Wilhelm gern so. Seine beiden Lausbuben denken jedoch ständig nur ans Essen, weshalb Franz Josef immer wieder Mittel und Wege findet, sich den Vorträgen seines Vaters zu entziehen, während der naseweise Karl Theodor seinen Papa regelmäßig mit einer Randbemerkung aus dem Konzept bringt.
Immerhin finden die Museumsratten durch einen glücklichen Zufall im Ledermuseum ein Paar alter Stangenreiterstiefel, die sich als Siebenmeilenstiefel entpuppen und ihnen fortan die weiten Wege zwischen den Museen ersparen. Brav tragen die Stiefel sie von Stadt zu Stadt, von Museum zu Museum und von Begegnung zu Begegnung. Neben einigen staunenden Passanten und Museumsdienern treffen die drei dabei auch die Geister von Baron Münchhausen und Till Eulenspiegel.

Informationen:
Im Jahr 1965 erdachten Manfred Jenning und Harald Schäfer gemeinsam das Konzept für eine völlig neuartige Form von Serie mit Figuren der Augsburger Puppenkiste. Mit dem Ziel Wissen zu vermitteln, führten Regisseur und Drehbuchautor die Figuren weg von der Bühne in die wirkliche Welt und besuchten diverse Museen. Die Folgen 1–3 wurden 1965 gedreht. Nachfolgende Arbeiten wie z. B. Tonaufnahmen und Schnitt zogen sich bis ins Jahr 1966 hin. Die Erstausstrahlung dieser drei Folgen erfolgte gemeinsam mit den 1966 gedrehten Folgen 4–6 im Jahr 1967.

Episodentitel (Erstausstrahlung - Laufzeit):
1. Folge: Im deutschen Lederwarenmuseum Offenbach (So., 22.01.1967 • 14.30–15:00 Uhr • 27′04″)
2. Folge: Im Verkehrsmuseum Nürnberg (Do., 09.02.1967 • 16:55–17:20 Uhr • 26′48″)
3. Folge: Im Wilhelm Busch-Museum Hannover, im Münchhausen-Museum Bodenwerder und im Till Eulenspiegel-Museum Schöppenstedt (So., 05.03.1967 • 14:30–15:00 Uhr • 29′55″)
Figuren und Sprecher:
Passant vor der Schuhbar links (Mensch)
Harald Schäfer
Passant vor der Schuhbar rechts (Mensch)
Manfred Jenning
Passantin vor Polizei links (Mensch)
Passantin vor Polizei mitte (Mensch)
Ursula Altmann
Passant vor Polizei rechts (Mensch)
Hanns-Joachim Marschall
Rattenvater Friedrich Wilhelm (Figur)
Walter Oehmichen
Karl Theodor (Figur)
Manfred Jenning
Franz Josef (Figur)
Max Bößl
staunende Passantin (Mensch)
erschrockene Passantin (Mensch)
Margot Schellemann
Museumsdiener an der Kasse (Mensch)
Manfred Jenning
schlafender Museumsdiener (Mensch)
Harald Schäfer
Max (Figur)
(stumm)
Moritz (Figur)
(stumm)
Schneider Böck (Figur)
(stumm)
Frau Böck (Figur)
(stumm)
zwei Gänse (Figur)
(stumm)
Baron von Münchhausen (Figur und Mensch)
Manfred Jenning
Kanonier 1 (Figur)
(stumm)
Kanonier 2 (Figur)
(stumm)
Graf Münnich (Figur)
Walter Oehmichen
Till Eulenspiegel (Figur und Mensch)
Harald Schäfer
Zuschauer auf dem Marktplatz1
Produktionsdaten:
Folge 1:
25.01.–06.02.1965: Dreharbeiten in Offenbach
22.–24.02.1965: Tonaufnahmen in Frankfurt
27.–30.09.1965: Nachdreh in Augsburg2
31.08.66: Vorführtermin
13.+15.+18.09.1966: Kürzen

Folge 2:
04.–08.10.1965: Dreharbeiten in Nürnberg
10.–15.10.1965: Dreharbeiten in Nürnberg
03.–12.01.1966: Filmschnitt durch Margot Schellemann bei Firma Telenews in Augsburg
11.+12.01.1966: Tonaufnahmen in Frankfurt
13.–19.01.1966: Anlegen Sprache, Musik, Geräusche in Frankfurt
20.01.1966: Mischung in Frankfurt
21.01.1966: Abnahme in Frankfurt – es werden Änderungen beschlossen
22.02.–04.03.1966: Filmschnitt durch Margot Schellemann bei Firma Telenews in Augsburg
15.+18.09.1966: Kürzen

Folge 3:
12.–15.07.1965: Dreharbeiten in Hannover
16.–19.07.1965: Dreharbeiten in Bodenwerder
20.–24.07.1965: Dreharbeiten in Schöppenstedt
27.–30.09.1965: Dreharbeiten in Augsburg3
03.–12.01.1966: Filmschnitt durch Margot Schellemann bei Firma Telenews in Augsburg
12.–14.01.1966: Tonaufnahmen in Frankfurt
13.–19.01.1966: Anlegen Sprache, Musik, Geräusche in Frankfurt
22.02.–04.03.1966: Filmschnitt durch Margot Schellemann bei Firma Telenews in Augsburg
20.–23.03.1966: Nachdreh
21.–23.04.1966: Tonnachaufnahmen in Frankfurt
Ende März 1966: Abnahme in Frankfurt– es werden Änderungen beschlossen
11.–13.04.1966: Anlegen von Musik und Geräuschen in Frankfurt
13.09.1966: Vorführtermin
14.+15.+18.09.1966: Kürzen


Karl Theodor, Friedrich Wilhelm und Franz Josef auf dem Weg zum Ledermuseum in Offenbach.
[© Fotostudio Meile]

Die drei Museumsratten betrachten ein Paar 4000 Jahre alte Ledersandalen. »Was? So alt, und noch immer ein Paar? Hut ab!«
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Dieser Spielzeugelefant aus dem 18. Jahrhundert ist, wie Vater Friedrich Wilhelm klarstellt, kein Reitpferd für Lauseratten – wenn die Größe auch etwa passt.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Franz Josef und Karl Theodor probieren Napoleons Fernrohr aus.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Die Jungratten mit den Stangenreiterstiefeln, die sie fortan als Siebenmeilenstiefel von Stadt zu Stadt tragen.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

In Nürnberg besuchen die Museumsratten das Verkehrsmuseum.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Friedrich Wilhelm neben einem originalgetreuen Nachbau der »Adler«, der ersten in Deutschen Landen betriebenen Lokomotive.
[© Fotostudio Meile]

Franz Josef schaut aus einem der zahlreichen Zugmodelle heraus.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Friedrich Wilhelm entdeckt sein Kind im Manne, als er sich der riesigen Modelleisenbahnanlage gegenübersieht.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Karl Theodor taucht auf seine eigene Weise in die Miniaturwelt ein.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Friedrich Wilhelm mit einem alten Reichspostfernsprecher im Briefmarkensaal.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Franz Josef auf dem Model eines Postreiters.
[© Fotostudio Meile]

Die Stiefel haben das Wilhelm Busch Museum erreicht.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Friedrich Wilhelm und Karl Theodor vor der »Geschichte vom Klaviervirtuosen«.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Friedrich Wilhelm berichtet seinen Söhnen Hintergründiges zur Geschichte von »Max und Moritz«.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Eine Szene aus der Geschichte von »Max und Moritz«.
[© Fotostudio Meile]

Eine Szene aus der Geschichte von »Max und Moritz«.
[© Fotostudio Meile]

Karl Theodor auf dem Springbrunnen, der Baron Münchhausen auf seinem Pferd ohne Hinterteil darstellt.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Der Geist von Graf Münchhausen (Manfred Jenning) mit seinem kleinen Alter Ego.
[© Fotostudio Meile]

Eine Szene aus einer der Lügengeschichten.
[© Fotostudio Meile]

Eine Szene aus einer der Lügengeschichten.
[© Fotostudio Meile]

Der Geist von Till Eulenspiegel (Harald Schäfer) mit seinem kleinen Alter Ego.
[© Fotostudio Meile]

Eine Szene aus einem Streich von Till Eulenspiegel.
[© Fotostudio Meile]
Bezüge zu anderen Produktionen:

Wurde fortgesetzt als

Allgemeiner/ Informativer Bezug zu einer Fernsehproduktion
A) 1994: Jim Knopf, Urmel & Co. – 40 Jahre Augsburger Puppenkiste im Hessischen Rundfunk
B) 1998: Daheim in Bayern
Archivmaterial:

Texte & Dokumente (9)
  • 1)   Programmhinweis | Die Museumsratten. Folge 1. In: Register Hessisches Fernsehen, 3. Oktober 1973
  • 2)   Programmhinweis | Die Museumsratten. Folge 1. In: Register Südwest 3, 3. Oktober 1973
  • Druckmedien (5)
  • 1)   Buchvorlage | Schäfer, Harald: Die Museumsratten. Frankfurt am Main: R. G. Fischer Verlag, 1996
  • 2)   Bilder-/Sachbuch | Die Augsburger Puppenkiste im Fernsehen. Bochum: Deutsches Institut für Puppenspiel, 1967
  • 3)   Bilder-/Sachbuch | Augsburger Puppenkiste – Band 3. Urmel aus dem Eis + Die Museumsratten + Tim besucht den Meerkönig. Frankfurt am Main: Brönner Verlag Breidenstein KG, 1972
  • 4)   Bilder-/Sachbuch | Augsburger Puppenkiste (Hrsg.); Geis, Christa Brigitte: 40 Jahre Augsburger Puppenkiste – Das Farbjournal zum Jubiläum. Ein herrliches Dokument über Augsburgs populärste Institution. Augsburg: Vindelica-Verlag, 1988
  • 5)   Bilder-/Sachbuch | Schlutter, Erna: Jugend im Krieg – Freunde fürs Leben. Deutsches Schicksal. Bad Vilbel: Erna Schlutter (Eigenverlag), 2010
  • Film/ Video (9)
  • 1)   DVD | Jim Knopf und die Wilde 13. [70er-Version]. Lighthouse Home Entertainment, 2004
  • 2)   DVD | Kommt ein Löwe geflogen. Lighthouse Home Entertainment, 2004
  • 3)   DVD | Urmel spielt im Schloss. Lighthouse Home Entertainment, 2004
  • 4)   DVD | Das Urmel. [2 DVD]. Lighthouse Home Entertainment, 2005
  • 5)   DVD | Der Löwe. [2 DVD]. Lighthouse Home Entertainment, 2005
  • 6)   DVD | Jim Knopf. [70er-Versionen] [2 DVD]. Lighthouse Home Entertainment, 2005
  • 7)   DVD | Jim Knopf. [70er-Version] [2 DVDs]. Lighthouse Home Entertainment, 2006
  • 8)   DVD | Die Museumsratten. Lighthouse Home Entertainment, 2006
  • 9)   DVD | Die Museumsratten. Hamburg: S.A.D. Home Entertainment, 2009
  • Sonstiges (2)
  • 1)   Hausrat/ Dekoration | Kalender 1999. Köln: FUN-TASIA GmbH, 1998
  • 2)   Hausrat/ Dekoration | Kalender 2000. Köln: FUN-TASIA GmbH, 1999

  •    1 12 Figuren im Seil-Streich des Till Eulenspiegel
       2 Außenaufnahmen auf nächtlicher Straße mit dem Produktionsstab der Folge 3
       3 Münchhausens Kanonenkugelritt + Eulenspiegels Seiltanz + Max und Moritz' Streich mit Schneider Böck
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